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Mietinteressenten legen zu viele Daten vor

Mietinteressenten legen zu viele Daten vor

54 Prozent der Wohnungssuchenden sind bereit, dem potenziellen Vermieter sogar schon vor einer Besichtigung die jüngste Einkommensbescheinigung zu geben. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Das widerspricht dem, was das Bundesdatenschutzgesetz für den Normalfall einer Vermietung vorsieht.

Der Vermieter darf zwar konkrete Gehaltsnachweise verlangen, wie eine Broschüre des sogenannten Düsseldorfer Kreises erläutert. Aber erst, wenn er sich schon für einen Bewerber entschieden hat. Dem Fach-Kreis gehören die obersten Datenschutzaufsichtsbehörden für den nicht-öffentlichen Bereich in Deutschland an.

Immerhin 40 Prozent der Befragten sagten in der Umfrage von YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa, dass zu viele Informationen vor einer Besichtigung verlangt würden. 37 Prozent meinten wiederum, die Zahl der Fragen an die möglichen Mieter sei "genau richtig". Und sechs Prozent fanden, es würden zu wenig Informationen verlangt.

Außerdem gaben 48 Prozent der Befragten an, die durchschnittlichen Mietpreise in Deutschland seien zu hoch. Mehr als jeder Dritte findet die Mieten sogar "viel zu teuer".

Für die Online-Umfrage wurden 2.044 Personen befragt.

(Quelle: Xing New´s Immobilien) - Haufe Online Reaktion)

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