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Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen und Bahnlinie an einem sonnigen Tag.

Wirtschaftsregion Ruhrgebiet Teil I: Aufbruch und Gründergeist im „Pott“ – Gute Zeiten für Ihr Invest im Raum Rhein-Ruhr

Die Metropolregion Ruhrgebiet ist heute eines der bedeutendsten Wirtschaftszentren in Europa, in der einige der umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands ihren Sitz haben. Der Strukturwandel vom Kohlerevier zu einer wissensintensiven Ökonomie und modernen Drehscheibe für den Handel sowie zahlreiche Dienstleistungssparten verleiht dem Ballungsraum eine beachtliche Dynamik mit attraktiven Perspektiven für Investitionen in Gewerbeimmobilien – ein Eldorado für Käufer und Kapitalanleger.

Auf dem Weg von der industriellen Monokultur der Montanregion von einst zum innovativen Wirtschaftsstandort hat sich in gut 50 Jahren des Strukturwandels im Ruhrgebiet einiges bewegt. Der schwarze Kohleschleier zwischen Rhein und Ruhr hat sich verzogen: Heute arbeiten im größten Ballungsraum Deutschlands mit seinen rund 5 Millionen Einwohnern die meisten Beschäftigten im Dienstleistungssektor. Neben den traditionell vertretenen Industriebranchen wie etwa der Metall- und Chemieindustrie, von der nach wie vor wichtige Impulse mit Wertschöpfungspotenzial ausgehen, bilden erfolgreiche Unternehmen des Mittelstands das Rückgrat der Metropolregion. 21 Hochschulen und 60 Forschungsstätten stehen für eine Wissenslandschaft mit Synergieeffekten: Start-ups und innovative IT-Unternehmen prägen vielerorts die Szenerie.

Ein leistungsfähiges Verkehrsnetz ist Grundlage für die erfolgreiche Fortentwicklung des gesamten Wirtschaftsraums, der sich als Logistik-Drehscheibe mit einem vergleichsweise hohen Aufkommen an Güterverkehr im Herzen des europäischen Raums behauptet, mit zahlreichen Ansiedlungen von Unternehmen im Bereich Transport und Lagerlogistik.

Zukunftsperspektiven für Investoren in der Metropolregion

Die Strukturanpassungen der Wirtschaftsregion Rhein-Ruhr werden von einer ausgeprägten Wirtschaftsförderung und -planung in den 11 Städten des Ruhrgebiets mit unterschiedlicher Gewichtung vorangetrieben: Die Reaktivierung vieler brachliegender Flächen auf ehemaligen Zechengeländen oder im Umfeld bedeutender Industriehäfen sowie verkehrsgünstige, gut erschlossene Gewerbe- und Dienstleistungsparks bieten enormes Entwicklungspotenzial. Produktionsstätten, Logistikunternehmen, Dienstleister und Kleinunternehmen sind hier ebenso zu finden wie moderne Büroarbeitsplätze für Unternehmen und Verwaltungen. Im Folgenden beleuchten wir einzelne Standorte schlaglichtartig.

Bochum

Stadt Bochum

Die rund 370.000 Einwohner zählende Metropole ist Hochschul- und Forschungsstandort mit rund 60.000 Studierenden. Die technisch orientierten Hochschulen sowie die Ruhr-Universität Bochum haben wesentlichen Anteil an einem erfolgreichen Technologietransfer zwischen Forschung und Wissenschaft. So entsteht auf dem ehemaligen Opel-Gelände „Mark 51º7“ ein moderner Industrie-, Technologie- und Wissenscampus: „Bochum 2022“ wird von der EU mit rund 700 Millionen Euro gefördert. Ein Ort für Start-ups, Logistikkonzerne (DHL), den Technologie-Campus der Ruhr-Universität und Cybertechs. Bis zum Jahr 2025 sollen hier einmal mehr als 6000 Menschen arbeiten.

Attraktive Objekte auch im Gewerbepark Gerte Süd und Hiltrop oder dem City-Tor Süd mit interessanten Möglichkeiten in den Bereichen Handel, Handwerk, Produktion und Dienstleistung. Im Innenstadtbereich öffnen sich mitunter Anlagemöglichkeiten etwa im „Viktoria Quartier“, dem Kreativ-Zentrum der Stadt mit Kneipen, Clubs und Restaurants in unmittelbarer Nähe zum Bochumer Schauspielhaus und dem angrenzenden „Viertel vor Ehrenfeld“, in dem Architekten, Medien- und Kulturschaffende der „Kreativwirtschaft“ Ihren Platz gefunden haben.

Gelsenkirchen

Stadt Gelsenkirchen

Laut einer Bertelsmannstudie ist Gelsenkirchen eine der unternehmensfreundlichsten Städte in Deutschland. 265.000 Einwohner leben und arbeiten in der Metropole südlich der Emscher mit zentraler Lage im Ballungsraum des Ruhrgebiets. Über den hervorragend ausgebauten Nah- und Fernverkehr, die schnellen Wege zu dem umschlagstärksten öffentlichen Hafen am Rhein-Herne-Kanal sowie zu den Flughäfen Düsseldorf / Dortmund bieten sich sehr gute Standortbedingungen. Das macht die Wirtschaftsmetropole für namhafte Konzerne wie etwa die Shell Solar AG, Thyssen oder so traditionsreiche Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie wie Küppersbusch und Seppelfricke attraktiv. Die Chemische Industrie (Kraftstoffe, Petrochemie) gehört zu den umsatzstärksten Branchen; Gelsenkirchen ist einer der größten Raffineriestandorte in Deutschland. Handel und Dienstleistung entwickeln sich gleichermaßen vielversprechend.

Angesichts einer zunehmend differenzierten Wirtschaftsstruktur sind verfügbare Gewerbe- und Industrieflächen für ein breites Anforderungsprofil kennzeichnend. Hier ist besonders das Areal um die Veltins-Arena, der Heimspielstätte des FC Schalke 04 zu nennen. Neben zahlreichen Freizeitangeboten bieten sich Gewerbeflächen für den Handel oder im Dienstleistungssektor.

Essen

Stadt Essen

Mit seinen rund 590.000 Einwohnern ist Essen eine der größten Städte Deutschlands und bietet als Standort hervorragende Rahmenbedingungen für Unternehmen und Investoren. Zahlreiche Konzerne wie E.ON und RWE, Thyssenkrupp, HOCHTIEF, Evonik und Brenntag haben hier ihren Hauptsitz. Industriebetriebe, produzierendes Gewerbe, Dienstleister, international ausgerichtete mittelständische Betriebe wie Optek-Donulat und Unternehmen im Hightech-Bereich prägen das Wirtschaftsgefüge. Zahlreiche Unternehmensansiedlungen und Neugründungen unterstreichen die Attraktivität des Standorts, begünstigt durch eine hervorragende Infrastruktur.

Angesichts der prosperierenden wirtschaftlichen Entwicklung ist der Bedarf an Industrie- und Gewerbeflächen in Essen außergewöhnlich hoch: Hier reicht das Spektrum vom Industriegebiet (mit Gleis- und Hafenanschluss) über den städtebaulich geförderten Gewerbepark bis hin zu einem Nutzungsmix im innerstädtischen Raum. Besonders der Dienstleistungssektor (Büro-Flächenvermietung 144.000 m2 sowie die Energie und Medizinbranche boomen.

Zu den Gewerbeflächen mit Potenzial gehören unter anderem die ehemalige Zeche Mathias Stinnes (hier vor allem im Bereich Service Logistik, Großhandel, Büro und Labornutzungen), der Carnaperhof (Produktion, Handwerk, Großhandel) oder der Gewerbepark Fritz im Norden des Stadtgebiets. Unter dem Stichwort „Freiheit Emscher“ firmiert das größte zusammenhängende Industrie- und Gewerbeflächenpotenzial auf den ehemaligen Kohlelagerflächen der RAG. Das Vorhaben ist Teil des interkommunalen Wirtschaftsförderplans zwischen Essen und Bottrop. Die zentrale Lage mit direktem Autobahn- und Schienenanschluss bietet hier Standortvorteile auch für künftige Ansiedlungen.

Hier sollte ebenso „Econova“, das 164 ha große Industrie- und Gewerbeareal im Essener Norden (Autobahnauffahrt Bottrop-Süd/A42/ Autobahnkreuz Essen-Nord) nicht fehlen, auf dem sich bereits namhafte Unternehmen, produzierendes Gewerbe, Kleinunternehmen, Dienstleister und Logistikunternehmen angesiedelt haben. Die unmittelbare Nähe zum Rhein-Herne-Kanal (Gleis- und Hafenbahn) bietet zusätzliche Standortvorteile.

Ebenso interessant der Büro- und Gewerbepark „M1“ mit hochwertigen Flächen für Dienstleistung, Handwerk, Handel und Produktion. Durch die ideale Lage zwischen City und den Bundesautobahnen in Essens Norden (A 40/ A 42) ein bevorzugter Standort mit viel Potenzial. Angrenzende Gewerbeparks wie das Stadtquartier „ESSEN 51“, die unter anderem als attraktiver Bürostandpunkt genutzt werden, bieten Möglichkeiten für Investoren etwa im Bereich Büroimmobilien.

Zuletzt sei auf den Krupp Gürtel Essen 51 hingewiesen: Um die Konzernzentrale von Thyssenkrupp wird auf dem ehemaligen Fabrikgelände eines der größen Projekte des Strukturwandels in Deutschland realisiert. Hier entsteht auf rund 230.000 m2 ein polyzentrischer Verdichtungsraum aus Wohnquartieren, Grünflächen, Dienstleistungsimmobilien, Fachmarkt- und Gewerbeprojekten.

Lesen Sie im Teil II unserer Reihe mehr zu den Ruhrmetropolen Oberhausen, Mühlheim an der Ruhr und Duisburg.

Zu Teil II

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